Bild: Use Vinyl Records
Im Frühling 1977, am 26. April, eröffnete in der 54. Straße in New York ein Nachtklub, der sich in der Folgezeit zu einem Symbol für die Disco-Ära, ausschweifenden Lebensstil und das gesellschaftliche Nachtleben der internationalen Prominenz entwickelte: das Studio 54.
Künstler*innen wie Andy Warhol, Divine, Peter Berlin, Madonna, Grace Jones, Cher oder auch Diana Ross gingen hier bei den Betreibern Steve Rubell (1943 –1989 an den Folgen von Aids) und Ian Schrager (geboren 1946) ein und aus. 1980 wurde die Disco aufgrund von Steuerhinterziehung geschlossen, 1981 – 1986 war sie wieder ein Schmelztigel der Tanzfreudigen.
Als House dann im Nachtleben immer präsenter wurde, die passenden Klubs auch eher rau und „undergroundig“ waren, schloss #mensch das glamouröse Studio 54. Doch immer wieder gibt es erfolgreiche Revival-Partys. Die besitzer selbst macht erfolgreich weiter: 1985 eröffneten sie das mittlerweile legendäre Palladium in New York, das bis zum Verkauf / Abriss 1997 dank DJs wie Junior Vasquez einer DER besten House-Klubs der Welt war.

