Foto: M. Rädel
EDM: Electronic Dance Music. Eine große Schublade, die vor allem in den USA genutzt wird. Im Rest der Welt unterscheidet #mensch genauer zwischen wildem Rave, derbem Techno, harmonischem (schnellem!) Trance und punkigem Elektro.
Klubber kamen weltweit Mitte der 1980er zum ersten Mal in Kontakt mit elektronischer Klubmusik, die sich damals gerade (von DJs gemischt) aus den Produktionen von Kraftwerk, gepaart mit frühem House, High Energy von Producern wie Patrick Cowley und Giorgio Moroder sowie Sven Väths Underground-Elektro und einer Prise Punk entwickelte.
Damals wie heute war alles möglich, was die Musikmaschinen hergaben: schnell, brachial, verspielt oder auch happy, Techno hat viele Gesichter und Klänge.
Bekannte Techno-Rave-Hits in den Charts sind „Feeling so Real“ von Moby, „Sonic Empire“ von WestBam / Members of Mayday, „Beyond Time“ von Blank & Jones, „Levels“ von Avicii und (für viele) auch „Das Boot“ von U96 sowie „James Brown Is Dead“ von L.A. Style. Genau damals, 1991, ging es allerdings schon los, dass sich (Euro-)Dance als die kommerzielle Variante herauskristallisierte – in der Regel mit Gesang.
Techno ist bis heute in den Klubs erfolgreich und immer wieder in den Charts, etwa durch Paul Kalkbrenner, Lexy & K-Paul oder (je nach Track) durch Robin Schulz und Felix Jaehn.

