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Marlene Dietrich

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Die Dietrich ist eine Ikone wie es sie nur selten gab. Sie gilt als DAS Gesicht des Berlins der 1920er-Jahre, des Künstlerwiderstandes gegen die Nazis, des deutschen Erfolges in Hollywood. Als Stilikone machte sie in den 1930ern die Hosenanzüge für Frauen salonfähig, die zusammen mit ihrer Androgynität und ihrer rauchigen Stimme voll knisternder Erotik bis heute ihr Markenzeichen sind.

Durch ihren Widerstand gegen die Nazis, ihre Flucht nach Amerika und ihre Auftritte und Unterstützung für die amerikanischen Soldaten, galt sie bei einigen lange als „Vaterlandsverräterin“. Sie starb am 6. Mai 1992 im Pariser Exil, wurde aber in ihrer Heimatstadt Berlin beigesetzt. Zunächst ohne große Feierlichkeiten. 1997 wurde nach längeren Debatten der zentrale Platz zwischen Potsdamer-Platz-Arkaden, Hotel Grand Hyatt und dem Musicaltheater „Marlene-Dietrich-Platz“ benannt. Die Widmung lautet:

„Berliner Weltstar des Films und des Chansons. Einsatz für Freiheit und Demokratie, für Berlin und Deutschland.“

Zum ihrem 100. Geburtstag im Jahr 2001 entschuldigte sich die Stadt offiziell für die Anfeindungen, ein Jahr später wurde Marlene Dietrich postum die Ehrenbürgerschaft Berlins verliehen.

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